Stiege mit Metallgeländer, oben sitzen zwei Mädels, dahinter nichts als blauer Himmel.

Nach meinem Aktiv­itäten im 1. Halb­jahr, dem Inter­view für die Ruhrnachrichten und der Zusam­men­fas­sung meiner weit­eren Gedanken für die Huff­post hatte ich ehrlich gesagt im Sommer eine Pause vom Sitzbank-Projekt nötig.

Im Okto­ber war es endlich soweit: Ich nahm einen neuen Anlauf, um mein Projekt “Jeder Straße ihre Sitzbank” weiter voranzubrin­gen!

Zu diesem Zweck habe ich mich an einem wunder­schö­nen, sonni­gen Okto­bertag auf den Weg gemacht …

Nach­fol­gend eine Bilder­serie, die alle Stan­dorte für Sitzbänke zeigt, die ich auf meinem Spazier­gang im Dort­munder Kreuzvier­tel von der Weis­bach­straße Höhe Fach­hochschule aus über die gesamte Länge des Neuen Grabens, rechts abbiegend in die Kuithanstraße und zurück zur Weis­bach­straße über die Sonnen­straße entdeckt habe bzw. auch 2 Fotos, die zeigen, wo Geschäft­sleuten während der Öffnungszeiten Bänke aufstellen — im Moment leider die einzi­gen Sitzgele­gen­heiten auf meinem gesamten Weg durchs Vier­tel!

In meinen Anmerkun­gen zu den Fotos thema­tisiere ich immer wieder die Frage, wem die gezeigten Frei­flächen wohl gehören. Dass im Falle privater Bere­iche für eine Aufstel­lung von Sitzbänken Absprachen mit den Besitzern zu tref­fen wären: Um den Aufwand käme die Bezirksver­wal­tung natür­lich nicht herum. Aus meiner Sicht aber ein langfristig sich lohnen­der Aufwand Rich­tung “Dort­mund — eine lebendige Stadt”!

Von der Fachhochschule am Neuen Graben Richtung Kuithanstraße

Wie in vielen Straßen­zü­gen ist es auch am Neuen Graben mit den niedri­gen Haus­num­mern gar nicht so leicht, gute Stand­plätze für Sitzmöglichkeiten zu finden …

So hatte ich diesen Bere­ich am Tag meiner Sitzbanksuche sogar schlichtweg vergessen! Aus diesem Grund tragen die ersten zwei, nachträglich entstande­nen Fotos die Beze­ich­nun­gen A und B.

A: Dortmund Neuer Graben 1, Freifläche vor Abgang zur U-Bahnstation Saarlandstraße

Blick auf den überdachten Abgang einer U-Bahn-Station.

Seitlich des U-Bahn­ab­ganges, rechts neben den Fahrrad­stän­dern, ist meinem Dafürhal­ten nach auch die Real­isierung zweier Sitzbänke möglich!

B: Dortmund Neuer Graben / Weisbachstraße

Blick vom Straßenrand aus auf die schräge Ecke eines Eckhauses samt kleinem Vorgarten an der Schräge. Links ein abgedecktes Motorrad an der niedrigen Vorgartenmauser

Hier wurden unlängst die Sträucher geschnitten und so ist jetzt reich­lich Platz für eine Sitzge­len­heit!

Bild 1: Dortmund Neuer Graben / Liebig Straße — Geschäft REPRO SPIESS.

Ganz vorne im Bild die Straßenschilder Neuer Graben / Liebigstraße mit dort abgestelltem Fahrrad. im Hintergrund Blick auf das Geschäftsportal von "Repro Spiess".

An dieser Straße­necke befindet sich zusät­zlich noch eine Litfaßsäule, vor der auch eine Bank stehen könnte. Stünde sie dort bere­its auf öffentlichem Grund?

Bild 2: Dortmund Neuer Graben / Kuhlmannstrasse — Schräge Ecke.

Straßenschild: Neuer Graben / Kuhlmannstraße: Blick auf die schräge Ecke eines Jahrhunderwendehauses mit hellgrünem Fassadenanstrich.

Bürg­er­steige nahe von Wohn­häusern sind vermut­lich privat.
Eine beson­ders schöne Bankmöglichkeit!


Bei den Bildern 3 und 4 sind Initia­tiven von Geschäft­streiben­den zu sehen!

Bild 3: Dortmund Neuer Graben / Arneckestrasse — Eisdiele “Hitzefrei”.

Am Bürgersteigrand: 2 Biergartenbänke an Baum in einem mit Steinen eingefassten, quadratischen Rasenstück.

Private Initia­tive! Die Bier­garten­bänke stehen hier während der Öffnungszeiten des Eisdiele. Man darf sich auch ohne Eis und ohne zu fragen hinset­zen!

Bild 4: Dortmund Neuer Graben / Arneckestrasse — Boutique “Freiraum”.

Weiße Sitzbank vor Schaufenster der Boutique "Freiraum".

Private Initia­tive! Die weiße Sitzbank steht hier während der Öffnungszeiten. Bitte fragen! Auch Nichtkun­den dürfen sich dann hinset­zen!


Bild 5: Dortmund Neuer Graben / Arneckestrasse — schräge Ecke.

Rechtsseitig Straßenschilder Neuer Graben / Arneckestraße mit Fahrrad. Dahinter Stromkasten, nahe an der das Eckhaus umgebenden Heckenbepflanzung.

Öffentlicher Grund? Bankmöglichkeit links neben Stromkas­ten.

Da an der Ecke Neuer Graben / Linde­mannstraße keine Stan­dort für eine Sitzbank möglich ist, bin ich die Linde­mannstraße ein Stück Rich­tung Möller­brücke vorge­gan­gen.

Lindemannstraße nahe neuer Graben

Bild 6: Dortmund Lindemannstrasse, Höhe Biomarkt nahe Möllerbrücke.

Blick von der Fahrbahn auf die stadteinwärtsführende Straßenseite der Lindemannstraße mit Taxistandplatz, weit auseinander gepflanzten Bäumen und Biomarkt.

Öffentlicher Grund? Bankmöglichkeit zwis­chen den Bäumen.

Bild 7: Dortmund Lindemannstrasse 19, zwischen den Schaufenstern.

Blick auf die gelb-schwarz gehaltene Schaufenstergestaltung zweier Lokale, einer Imbissstube und einer Änderungsschneiderei mit freier Hauswand dazwischen.

Das wäre jetzt kein beson­ders “schöner” Stan­dort, könnte aber für ältere Leute sehr nützlich sein …

Neuen Graben, Abschnitt Lindemannstraße — Kuithanstraße

Bild 8: Dortmund Neuer Graben / Grosse Heimstrasse 1.

Blick auf relativ große, mit Gehwegsteinen belegte Freifläch vor Grünstreifen, Fahrbahnbereich und der gegenüberliegenden Mehrfamilien-Häuserzeile.

Bild 9: Dortmund Neuer Graben / Grosse Heimstrasse 2.

Blick auf Bürgersteig und dahinter befindlicher, ebenfalls mit den Gewegsteinen belegter, rechteckiger Freifläche mit anschließem schmalen Grünbereich um Wohnhaus.

Bild 10: Dortmund Neuer Graben / Grosse Heimstrasse 3.

Blick auf Freifläche vor Straßengebüsch und Litfaßsäule, rechtsseitig im Bild.. Dahinter Straße und Wohngebäude.

An allen drei Straße­necken wären Bänke möglich! Öffentlicher Grund?
Insbeson­dere der Stan­dort von Foto 10 weckte mein Inter­esse.

Hier stand früher schon einmal eine Bank!!! Man sieht noch die Befes­ti­gungss­chrauben im Boden! Eine Anwohnerin hate mich über das Nach­barschafts­fo­rum “nebenan.de” auch bere­its darauf aufmerk­sam gemacht, dass die eines Tages plöt­zlich weg war — warum, wusste sie nicht! Dabei ist das ein sehr, sehr schöner Stan­dort!

Bild 11: Dortmund Neuer Graben / Haenischstraße.

Ecke Neuergraben /Haenischstraße - Blick auf Straßentafeln mit geparktem Fahrrad, dahinter Rasenstück und Wohnsiedlung.

Die Wiese gehört, so vermute ich, mit an Sicher­heit gren­zen­der Wahschein­lichkeit zum Häuserkom­plex des Spar- und Bauvere­ins. Eine Sitzbank wäre vermut­lich trotz­dem mach­bar!

Bild 12: Dortmund Neuer Graben / Steubenstrasse.

Blick auf den freien Plazt vor einem eingeschossigen Flachdachgebäude.

Gehört der Bürg­er­steig zum Objekt oder ist das öffentlicher Grund? (Diese Frage ist nahezu immer zu stellen!!!)
Links neben Eingang zum Nach­barschaft­str­eff vom Spar- und Bauverein Dort­mund: Über eine Bank würden sich viel­leicht auch die Besucher des Nach­barschaft­tr­e­ffs freuen!

Bild 13: Dortmund Neuer Graben / Steubenstrasse.

Im Vordergrund ein großer gelber Postkasten, der auf einem Rasenstück steht, das zu einem parkähnlichen Gelände vor einer Mehrfamilien- Häuserzeile gehört.

Neben dem Postkas­ten: Ein beson­ders schöner Stan­dort!

Bild 14: Dortmund Neuer Graben / Studtstraße.

Blick vom Bürgersteig aus auf eine mit Steinen eingefasste quadratische Grünfläche mit Baum. Dahinter dem Blick folgende Längsstraße.

Hier müsste eine Sitzbank mit der Lehne zum Baum aufgestellt werden. Links und rechts gibt es schräg park­ende Autos — eine Sitzbank würde weniger Raum des Bürg­er­steigs wegnehmen als die park­enden Autos!

Bild 15: Dortmund Neuer Graben / Strassburgerstraße.

Blick auf einen breiten Gehweg mit Zaun zum dahinter liegenden, begrünten Grundstück. Hinter diesem eine gerade geschnittene Buschreihe, davor rechts ein Stromkasten.

An dieser Straße­necke bietet der Bürg­er­steig locker Platz für eine Sitzbank links neben dem Stromkas­ten.

Bild 16: Dortmund Neuer Graben / Von-der-Recke Straße.

Blick von einem Gehweg mit großem Baum am Straßenrand bis hinüber auf die andere Straßenseite, wo ein moderner Wohnblock aufragt.

Vor dem Baum: Auch ein sehr schöner Stan­dort!

Kuithanstraße zwischen Neuer Graben und Sonnenstraße

Bild 17: Dortmund Neuer Graben / Kuithanstrasse.

Blick vom linken Gehweg aus auf die Straßeneinmündung in eine Querstraße. mit großem Baum am Straßenrand.

Platz ist da …

Bild 18: Dortmund Kuithanstrasse / Sonnenstrasse.

Blick von der Fahrbahn aus auf ein parkähnliches Gelände mit Wegeinmündung und Fahrradständern.

Links vom S-Bahn — Aufgang ist viel Platz — und auch ein rela­tiv ruhiger Stan­dort!

Bild 19: Dortmund Kuithanstrasse / Sonnenstrasse.

Blick von der Straße aus zu einer Bushaltestelle, die sich unterhalb einer Brücke befindet. Dahinter Gehweg und Plakatwand.

Dass diese Bushal­testelle eine Sitzmöglichkeit erhielte, wäre schon eine schöne Sache! Das ist aber wohl nicht Sache der Bezirksvertre­tung …

Bild 20: Dortmund Kuithanstrasse / Sonnenstraße.

Blick von der Straße aus zu einem Gehweg mit dahinterliegendem Rasenstück und Grünland

Stan­dort­möglichkeit für eine Bank auf der Wiese.

Von der Kuithanstraße über die Sonnenstraße zum Sonnenplatz

Der sehr lange Abschnitt der Sonnen­straße zwis­chen Kuithanstraße und Sonnen­platz bietet eigentlich nur an der Bahn­damm-Seite die Möglichkeit, Sitzbänke aufzustellen.

Bild 21: Sonnenstrasse / Von-der-Recke-Straße.

Blick von der Straßenmitte aus Richtung Gehweg, den eine Graffiti-Mauer vom dahinter liegendem, begrünten Gelände trennt.

Vor den Lippen

Bild 22: Dortmund Sonnenstrasse / Althoffstraße.

Blick von der Straßenmitte aus zu Straßenrand und gehweg , der durch eine Mauer von einer höher gelegenen, begrünten Bahntrasse getrennt ist.

Bank statt Unkraut?

Bild 23: Dortmund Sonnenstrasse.

Blick den rechtsliegenden Gehweg eine Straße entlang. Der Gehweg wird zur Hälfte von PKWs zugeparkt.

Park­si­t­u­a­tion und Verunk­rautung …

Bild 24: Dortmund Sonnenstrasse / Studtstrasse.

Blick auf einen sich an einer Stelle verbreiternden Gehweg links neben Bahnglände

Beim S-Bahn-Über­gang ist der Mülleimer schon da — nur die Bank leider noch nicht!

Bild 25: Dortmund Sonnenstrasse / Sonnenplatz.

Blick von der Straße aus auf eine Parkverkehrszone, dahinter Gesteig und anschließend begrüntes Bahngelände.

Wäre eine Bank hinter dem Parkver­bot möglich???

Zugegeben­er­maßen ist der Gehsteig, der zu einem Teil noch durch die park­enden Autos verschmälert wird, nicht sehr breit, aber da es einige Stellen gibt, an denen Unkraut wächst, das so viel Platz wegn­immt wie eine Sitzbank, könnten doch statt des Unkrautes Sitzbänke den Raum einnehmen!

Sonnenstraße zwischen Lindemannstraße und Weisbachstraße

3 Bankmöglichkeiten an der S-Bahn — 3 schöne Stan­dorte:

Bild 26: Dortmund Sonnenstrasse / Arneckestraße.

S-Bahn-Infotafel und Freifläche neben der S-Bahn-Infotafel

Bankmöglichkeit neben der S-Bahn-Infotafel.

Bild 27: Dortmund Sonnenstrasse / Liebigstraße.

Freifläche vor S-Bahn-Abgang Sonnenstraße.

Bankmöglichkeit am Vorplatz zum S-Bahn-Abgang.

Bild 28: Dortmund Sonnenstrasse / Poppelsdorferstraße.

Freifläche - Endstück eines Gehweges vor Baum.

Bankmöglichkeit neben S-Bahn-Über­gang.

Diese 3 Stan­dort­möglichkeiten für Sitzbänke liegen mir persön­lich übri­gens beson­ders “am Herzen”, da einer meiner Haus­nach­barin­nen, einer älteren, beinam­putierten Dame, mit wenig­stens einer Sitzbank schon sehr geholfen wäre, um mit Zwis­chen­stopp ihre Einkäufe an der Möller­brücke wesentlich stress­freier erledi­gen zu können!

Sitzbankmöglichkeiten in der Sonnenstraße an der Fachhochschule Dortmund

Bild 29: Dortmund Sonnenstraße / Fachhochschule Haus D.

Hauseingang D der Fachhochschule Dortmund in der Sonnenstraße.

Bild 30: Dortmund Sonnenstraße / Weisbachstrasse, mit Bauschild.

Fachhochschule Dortmund, Ecke Weisbachstraße / Sonnenstraße - noch mit Bauschild.

Bild 31: Dortmund Sonnenstraße / Weisbachstrasse, ohne Bauschild.

Fachhochschule Dortmund, Ecke Weisbachstraße / Sonnenstraße

Insbeson­dere dem Stan­dort auf den Fotos 30 / 31 könnte eigentlich niemand eine Sitzbank “absprechen” — viele, viele Monate stand dort ein Bauschild! Da es sich vermut­lich wieder um einen privaten Gehsteig­bere­ich handelt, müsste auch hier von der Bezirkver­wal­tung zwecks Aufstel­lung einer Sitzbank ange­fragt werden

Nebenschauplatz” Arneckestraße

Zuletzt noch ein Blick in die Arneckestrasse zwis­chen Neuer Graben und Kreuzs­traße:

Bild 32: Dortmund Arneckestraße.

Blick auf eine Häuserzeile mit Vorgärten. vor dem Bürgersteig befindet sich noch eine kleine, mit Betonblöcken abgegrenzte Freifläche.

Wäre zwis­chen den abtren­nen­den Beton­blöcken eine Raumgestal­tung mit Bank möglich???

Bild 33: Dortmund Arneckestraße.

Im Zentrum des Bildes: Die schräge Ecke eines Hauses.

Schräge Ecken”, oft mit zuge­mauerten Türbere­ichen, scheinen mir grund­sät­zlich brauch­bare Möglichkeiten für Sitzbank-Stan­dorte …

Bild 34: Dortmund Arneckestrasse 42.

Blick auf das Geschäftsportal "Mama Hörling"

Private Frei­fläche, aber viel­leicht eine Chance?

Bild 35: Dortmund Arneckstrasse 33, Geigenbaumeister Bley.

Sicht auf das Geschäft des Geigenbauers Bley.

Beispiel eines Haus­be­sitzers: Mit dem Geigen­baumeis­ter, Herrn Volker Bley, dem Besitzer des Hauses Arneckestraße 33, habe ich persön­lich gesprochen. Er würde selbst gerne ab und an draußen sitzen. Sein Vorbe­halt, die Gefahr der Vermül­lung, hat ihn bis jetzt immer davon abge­hal­ten, von sich aus eine Bank aufzustellen. Er wäre aber bereit, sich auf einen Versuch einer Sitzbank neben seinem Geschäft­slokal einzu­lassen — mit dem Vorbe­halt, dass eine Sitzbank auch wieder abtrans­portiert würde, soll­ten sich seine Sorgen bestäti­gen.

Da die Bezirksvertre­tung um Vorschläge gebeten hatte, habe ich am 17. Okto­ber 2018 das Ergeb­nis obiger Recherc­hear­beit, die Bild­folge samt Bildbeschrei­bun­gen und meinen teil­weise fragen­den Gedanken zum jeweili­gen Stan­dort an die zuständige Bezirkvertre­tung Dort­mund Innen­stadt-West über­mit­telt — nun ist diese am Zug …

Update 29. Dezember 2018:

Die Bezirksvertre­tung hat in der letzten Sitzung meine Vorschläge an die Verwal­tung zwecks Prüfung weit­ergeleitet. Das ist normal, da die Bezirksvertreter selbst nicht die Möglichkeiten haben, die Gegeben­heiten zu erkun­den. Folgende Fragen sind zu klären:

Wer ist Eigen­tümer von der Stelle, gibt es Abmaße gemäß Straßen­verkehrsor­d­nung oder müssen beispiel­sweise feuertech­nis­che Rettungswege einge­hal­ten werden usw. — also formale Vorschriften.

Das kann jetzt etwas dauern. Leider gibt es, wie ich auch erfahren habe, keine Vorschriften, bis wann das erledigt sein muss. Manch­mal geht es schnell, mal dauert es länger. Und die Bezirksvertreter ärgern sich durchaus immer wieder bei Aufträ­gen über die Zeit, die da verstreicht …

Neben­bei bemerkt und so komisch das jetzt viel­leicht klingt: Letzteres zu erfahren, war für mich sehr erhel­lend — und ist es für andere ja viel­leicht auch! Denn meck­ert man nicht des öfteren mal vorschnell über Poli­tiker und Verwal­tung und spricht ihnen ihr gutes Bemühen ab, während diese gar keine andere Wahl haben, als Punkt für Punkt alles Geset­zliche abzuar­beiten. (Zum Trost: Ange­blich, laut Welt- allerd­ings in einem Onlin­eartikel von 1998 -, hat Ital­ien doppelt so viele Gesetze wie Deutsch­land!)

Mein abschließender Kommentar:

Sollte nicht in jeder Straße zumindest eine (!) Sitzbank möglich sein?

Ich vermute, dass es einige von mir gezeigte Stellen gibt, an denen aus nachvol­lziehbaren Grün­den die Aufstel­lung einer Sitzbank nicht gerade ideal ist, z. B. siehe Bild Nr. 25, hinter dem Parkver­bot. Falls die LKWs, die hier häufig um die Kurve fahren, für die Umrun­dung auch noch den Gehsteig­bere­ich benöti­gen, ist dieser Stand­platz natür­lich ungeeignet, doch in jeder der gezeigten Straßen sollte doch, dem Motto “Jeder Straße ihre Sitzbank” gemäß, inner­halb längerer Straßen­ab­schnitte zumin­d­est eine (!) Sitzbank möglich sein!

Und Du? Wie stehst Du zu mehr Sitzbänken in Deinem Wohnviertel?

Mir ist sehr bewusst und ich erlebe es in persön­lichen Gesprächen auch regelmäßig, dass es zur grund­sät­zlichen Frage zu mehr Sitzmöglichkeiten in Städten viele verschiedene Posi­tio­nen gibt.

Stelle ich mir gerne belebte Wohn­straßen vor, alte Menschen, die dank vielfältiger Hilfen, zu denen eben auch Sitzbänke im öffentlichen Raum gehören, möglichst lange am öffentlichen Leben teil­nehmen können, gener­a­tionsüber­greifende Kommu­nika­tion, ein wenig Nord­stadt im posi­tiven Sinn auch im südlichen Dort­munder Kreuzvier­tel, träume ich von einer Gegen­be­we­gung zu Abschot­tung und Vere­in­samung, so über­wiegen bei anderen die durchaus auch berechtigten Sorgen, dass die stärkere Nutzung des öffentlichen Raumes mit unzu­mut­barer Lärm­beläs­ti­gung oder Verschmutzung einherge­hen könnte …

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