Jeder Straße ihre Sitzbank

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Frau mit weißem Haar und langem Zopf, in Jeans, blau gekleidet, am Gesteigrand auf Sitzbank vor Büschen

Nachdem ich im Laufe des Jahres 2017 bemerkt hatte, dass eine mir lieb gewonnene Sitzbank in der Nähe meines Wohn­hauses ent­fernt worden war, fragte ich nach …

Veröffentlichungen, Wegweiser und Chronologie

  • In meiner Sitzbänke-​Galerie zeige ich Dir in loser Folge Sitz­plätze, an denen ich nicht vor­bei­gehen konnte, ohne mein Bedürfnis, sie über ein Bild "fest­zu­halten", zu stillen!
  • In meinem Blog­beitrag Blog­beitrag Sitz­bänke für Dortmund kannst Du Dir am Bei­spiel zweiter Straßen im Dort­munder Kreuz­viertel ansehen, welche Standorte ich der Stadt Dortmund im Herbst 2018 exem­pla­risch zur Über­prüfung vor­ge­schlagen habe!
  • Ruhr­nach­richten 25. Januar 2020 : In der Dort­munder Innen­stadt sollen mehr Bänke stehen. (Toll! Bezirks­ver­tretung und Tief­bauamt machen Nägeln mit Köpfen – die Freude könnte nicht größer sein! Susanne Riese von den Ruhr­nach­richten fasst wun­derbar zusammen! Mehr dazu unten – siehe "Update 25. Januar 2020")

Update 3. Februar 2020

Begehung im Kreuzviertel – Dortmund Innenstadt-​West
Projekt "Jeder Straße ihre Sitzbank"

9 Uhr Treff­punkt Möl­ler­brücke. Bei (noch!) tro­ckenem Wetter mar­schierten wir pünktlich los:

  • Bezirks­bür­ger­meister Ralf Stoltze (SPD),
  • Bezirks­meister Pus­karic und Ralf Zeiler vom Tief­bauamt,
  • Anne-​Renate Eberle von "Die Linke",
  • Uwe Mar­tin­sch­ledde von der Pira­ten­partei,
  • Thomas, mein Ehemann und natürlich
  • ich, in all­seits guter Stimmung!

Das liebe ich so sehr an den Men­schen hier:

Niemand scheint es not­wendig zu haben, seine Position im öffent­lichen Leben her­aus­zu­stellen – alle wollen spürbar das Beste für die Stadt und die Men­schen, die sich in ihr auf­halten!

Auf ging's Richtung Hohe Straße, durch die Weis­bach­straße zum Neuen Graben, nach links bis zur U‑Bahn und dann umkehrend den Neuen Graben entlang.

In den genannten Straßen wurden eigentlich ziemlich viele Standorte als grund­sätzlich möglich notiert – wie schön!

Und wie es der Zufall so wollte: Am Neuen Graben auf der Höhe Lie­big­straße radelt der 1. stell­ver­tre­tende Bür­ger­meister, Friedrich Fuss, Fraktion Bündnis90/​Die Grünen, auf uns zu.

Zwi­schen 2 Ter­minen wusste er schon im Vorfeld, dass er bei dieser Begehung nicht würde dabei sein können, aber ein Ein­ladung auf Café in seinem Domizil spricht er spontan aus.

Bei uns ging's nun zuerst den Neuen Graben noch ein Stück weiter bis zur Arne­cke­straße und diese ein Stück hinauf.

Inzwi­schen hatte es so heftig zu regnen begonnen, dass wir gerne Zuflucht in des stell­ver­tre­tenden Bür­ger­meisters nahe gele­gener Wohnung suchten:

Von links: Th. Kossmann (Ehemann), A.-R. Eberle (Die Linke), U. Martinschledde (Piratenpartei), Hr. Bezirksmeister Puskaric (Tiefbauamt), F. Fuß (1. stv. Bezirksbürgermeister, Fraktion Bündnis90/Die Grünen), R. Zeiler (Tiefbauamt), R. Stoltze (Bezirksbürgermeister, SPD)

Zwei Drittel der vor­ge­schla­genen Sitzbank-​Standorte hatten wir inzwi­schen schon besucht.

Herr Zeiler und der Bezirks­bür­ger­meister mussten sich nun ver­ab­schieden, um weitere Termine wahr zu nehmen, aber mit dem Bezirks­meister Pus­karic waren wir wei­terhin mit einem Fachmann erster Güte unterwegs!

Von Standort zu Standort ver­deut­lichte uns Herr Pus­karic nun auf­grund einiger nicht geeig­neter Plätze, was es alles zu beachten gibt, bevor irgendwo eine Sitzbank auf­ge­stellt werden kann.

Optimal ist es nach­voll­zieh­barer Weise, Sitz­bänke im Boden zu ver­ankern, weshalb Plätze mit unter­ir­di­schen Lei­tungen nicht geeignet sind – und dass wir bedenken müssten, dass die Rohr­ver­läufe unter­ir­disch kei­neswegs prin­zi­piell gerad­linig ange­ordnet erscheinen!

Wei­terer Aus­schlie­ßungs­grund für Sitz­bank­standorte ist beispiels­weise auch das Wur­zel­ge­flecht großer Bäume. An ver­schie­denen älteren Geh­weg­be­lägen konnten wir sehen, mit welcher Kraft und in welch großem Umkreis die Wurzeln der alten Pla­tanen am Neuen Graben unter­ir­disch arbeiten.

Weiters befinden sich einige vor­ge­schlagene Sitzbank-​Standorte auf nicht­öf­fent­lichem Grund bzw. auf Flächen, die der Bahn gehören. Trotzdem werden diese Vor­schläge erfreu­li­cher­weise groß­teils in Betracht gezogen.

Die Fach­leute im Tief­bauamt über­prüfen in den nächsten Wochen die getroffene Auswahl auf ihre Mach­barkeit. Auch ich werde Rück­meldung erhalten! Man darf echt gespannt sein, wie die Sitz­bankstory nun weiter geht …

Update 25. Januar 2020

♥ Größere Freude hätten mir die Bezirks­ver­treter des Stadt­teils Dortmund Innenstadt-​West in Zusam­men­arbeit mit dem Tief­bauamt nicht machen können! ♥

  1. Die umfas­sende Dis­kussion im Rahmen der Sitzung am 22. Januar, in der über unzählige Wort­mel­dungen bis zur wich­tigen Frage rund um Sitzbank-​Ausführungen das Thema sorg­fältig besprochen worden war, ließ klar erkennen, dass die Bezirks­ver­treter das Projekt "Jeder Straße ihre Sitzbank" bereits zu ihrem eigenen Vor­haben gemacht haben!
  2. die Ideen des Tief­bau­amtes zur Rea­li­sation des Sitz­bank­pro­jektes wurde von meinen Bezirks­ver­tretern ein­stimmig beschlossen:
  • Aus meinen exem­pla­ri­schen Bei­spielen für Standorte im Dort­munder Kreu­viertel sollen einige Sitz­bänke noch im Frühjahr auf­ge­stellt werden! Ein gemein­samer Bege­hungs­termin (Tief­bauamt, einige Bezirks­ver­treter und meine Wenigkeit) wurde bereits für Anfang Februar fixiert!
  • Zusätzlich wird ein externer Dienst­leister ein Konzept für den ganzen Stadt­bezirk auf­stellen, denn es soll mög­lichst bald überall viel mehr Sitz­ge­le­gen­heiten geben!

Ein beson­deres Danke möchte ich spe­ziell noch Richtung Ulrike Wenzel (Bündnis90/​Grüne) aus­sprechen:

Ihre dring­liche Bitte um Bänke mit Holz­auflage, da Metall­git­ter­bänke die Wärme des Körpers abziehen und deshalb u. a. nicht für die kalten Jah­res­zeiten geeignet seien, gab mir die Mög­lichkeit, als Bür­gerin nach der langen Dis­kussion in meinem abschlie­ßenden Beitrag diesen wich­tigen Dis­kus­si­ons­punkt durch meine Wie­der­auf­nahme ein zweites Mal in den Fokus der vielen Über­le­gungen zu stellen!

Einer der Bezirksräte vertrat nämlich aus Sorge um Van­da­lismus rund um Sitz­ge­le­gen­heiten zuvor die Meinung, dass Metall­bänke besser wären als keine. Ich sehe das aber anders.

Ja, Van­da­lismus ist ein großes Thema und aus vielen Gesprächen weiß ich, dass deshalb viele Bürger leicht­fertig (- leicht­fertig, weil sie sich dadurch eigene Lebens­qua­lität nehmen -) Sitz­bänke ablehnen. Die Sache ist aber, denke ich, ent­spre­chend der Broken Windows – Theorie anders zu betrachten:

Wo Schmutz und Kaputtes ist, kommt immer noch mehr Ver­un­rei­nigung hinzu – und Zerstörungswut setzt genau dort an, wo Bürger sich immer mehr auf ihren engsten Kreis zurück­ziehen. Das Gebiet, für das sie sich ver­ant­wortlich fühlen, redu­ziert sich auf die eigene Wohnung und die soziale Kon­trolle im öffent­lichen Raum fehlt.

Die Ruhr­nach­richten zitieren mich daher rich­ti­ger­weise so:

Ich wäre ent­täuscht, würde die Stadt mit Metall­bänken zuge­pflastern! Ich hätte lieber 80 Bänke, die regel­mäßig gewartet werden als 100 nicht gewartete. Dann laden sie auch nicht zu Van­da­lismus ein.

Ruhr­nach­richten, 25. Januar 2020

Januar 2020

Da am 22. Januar die nächste Sitzung der Bezirks­ver­tretung Dortmund Innenstadt-​West ansteht, habe ich Herrn Kraus, dem Geschäfts­führer der Bezirks­ver­tretung, zuvor noch einen neuen Vor­schlag für die Auf­stellung einer ersten Sitzbank unter­breitet:

Freifläche - Endstück eines Gehweges vor Baum.

Die Frei­fläche auf der Seite der S‑Bahn im Bereich Son­nen­straße /​ Pop­pels­dor­fer­straße liegt ziemlich genau zwi­schen Möl­ler­brücke und Weis­bach­straße und könnte einer lieben Nach­barin von mir, einer bein­am­pu­tierten Dame, auf dem Weg zu Ein­käufen und sons­tigen Wegen an der Lin­de­mann­straße und Möl­ler­brücke perfekt die Mög­lichkeit eines Zwi­schen­stopps bieten!

Und ich ver­si­cherte Herrn Kraus, dass, mich ein­ge­schlossen, diese beein­träch­tigte Frau nicht die einzige ältere Dame sein würde, die gerne mal auf der Sitzbank ver­weilte!!!

In der bereits online auf­find­baren Tages­ordnung zur Sitzung der Bezirks­ver­tretung am 22. 1. 2020 findest Du übrigens den Tages­punkt so gelistet:

3. Bericht­erstat­tungen und Ange­le­gen­heiten von besonderer Bedeutung
3.1 Auf­stellung von Sitz­bänken – "Jeder Straße ihre Sitzbank"
Bericht­erstattung

Sit­zungs­un­ter­lagen der politi­schen Gremien (siehe: Bezirks­ver­tretung Innen­stadt West)

November 2019

Mittwoch, 27. November 2019, 16 Uhr, Rathaus
Sitzung Bezirksvertretung Innenstadt-​West


Nach einer län­geren War­tezeit war es an der Zeit, im Rahmen einer Bür­ger­an­frage nach­zu­fragen, was sich (- bzw. ob sich -) bei der Stadt­ver­waltung betreffend Sitz­bank­projekt (etwas) getan hat und wie es wei­ter­gehen soll …

Meine Nach­fragen wurde gut auf­ge­nommen! Die Bezirksräte beschlossen ein­stimmig, bei der Stadt­ver­waltung nicht nur nach­zu­fragen, sondern auch die Infor­ma­tionen ein­zu­fordern, was in der Causa bis jetzt geschehen ist und welchen Zeitplan die Stadt­ver­waltung für die Umsetzung des Sitzbank-​Projektes vor­ge­sehen hat!

Sommer 2019

Was inzwi­schen immer pas­siert: Ich nehme ständig bewusst wahr, wo es Sitz­bänke gibt, wo nicht und ent­decke laufend neue Sitz­bank­va­ri­anten und foto­gra­fiere …

Hier geht's zur

In Deiner Stadt, in Deinem Dorf, in Deiner Gegend: Kennst Du auch Sitz­bänke, die irgendwie spe­ziell sind, die Dir auf­ge­fallen sind, die Du viel­leicht sogar schon foto­gra­fiert hast?

Gerne nehme ich auch Deine Impres­sionen zum Thema Sitz­bänke in meiner Galerie auf …

Mai 2019

Beim von mir ange­sto­ßenen Sitzbank-​Projekt ist leider wei­terhin "bitte warten" angesagt. Als ich unlängst an der Freitags-​Demo der Schüler teilnahm, traf ich dort auch wieder einmal Uwe Mar­tin­sch­ledde von den Piraten, der mich bei meinem Projekt unter­stützt und dieser erzählte, dass dem­nächst mal im Kreuz­viertel eine erste Bank auf­ge­stellt werden soll, damit die Sache mal ins Rollen komme, auch unab­hängig von der Begut­achtung meines Gesamt­pa­ketes durch die Stadt­ver­waltung, aber auch diese Sitzbank hat ihren Weg ins Viertel noch vor sich …

Unlängst ent­deckt: https://​www​.svz​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​z​e​i​t​u​n​g​-​f​u​e​r​-​d​i​e​-​l​a​n​d​e​s​h​a​u​p​t​s​t​a​d​t​/​S​i​t​z​g​e​l​e​g​e​n​h​e​i​t​e​n​-​i​n​-​S​c​h​w​e​r​i​n​-​I​m​-​T​e​s​t​-​G​u​t​e​-​B​a​e​n​k​e​-​s​c​h​l​e​c​h​t​e​-​B​a​e​n​k​e​-​i​d​2​3​6​3​6​592.html

Den Artikel kann man gratis voll­ständig lesen, sobald man sich regis­triert hat.

Laut Zei­tungs­be­richt sind in Schwerin hun­derte Sitz­bänke auf­ge­stellt – wie viele genau in Relation zu Fläche und Ein­woh­nerzahl der Stadt, lässt sich aus den For­mu­lie­rungen des Textes leider nicht erkennen, aber die Frage stellt sich mir schon mal, wie das denn eigentlich in anderen Städten so ist mit den dor­tigen Sitz­mög­lich­keiten im öffent­lichen Raum im Ver­gleich zur Anzahl an Sitz­ge­le­gen­heiten in Dortmund …

Wie auch immer: Keine der an den 14 Stand­orten getes­teten Sitz­bänke erhielt eine bessere Note als 2. Bemängelt wurden u. a. Ver­schmutzung (Tau­ben­dreck), starke Alterung, man­gelnde Stand­fes­tigkeit, kühle, weil stei­nerne Sitz­fläche, feh­lende Lehne. Zwei Test­ergeb­nisse seien hier zitiert:

4. Schelf­kirche

Sie sitzt und sitzt und sitzt. Deshalb hat Künstler August Martin Hoffmann seine Bron­ze­figur auf der Steinbank vor der Schelf­kirche auch die Sit­zende genannt. Wer will, kann sich neben ihr aus­ruhen und sich das Treiben in diesem schönen Stadtteil anschauen. Die Stein­platte ist zwar kühl und eine Lehne wäre auch schön, aber für eine kurze Pause reicht es allemal. Note 2,5

8. Markt­platz

Auf dem Markt­platz stehen nur drei Bänke aus Stein. Im Hoch­sommer ist das angenehm, ohne Sitz­kissen ansonsten zu kühl. Aber wer hat schon ein Sitz­kissen dabei? Öffent­liche, sonnige  Sitz­ge­le­gen­heiten fehlen auf diesem zen­tralen Platz. Note 4


Quelle: https://​www​.svz​.de/​23636592 ©2019

Am Ende des Artikels werden die Leser ein­ge­laden, von ihrer Bank des Ver­trauens zu berichten – wo sie gerne Platz nehmen und wo es sich auf­grund ihrer Erfah­rungen gut sitzen lässt.

Sitz­bänke im öffent­lichen Raum sind Thema – und das freut mich jeden­falls immer wieder sehr!

März 2019

Endlich, nachdem das Buch schon seit Monaten auf meiner Lese­liste stand, ver­tiefte ich mich in das Sachbuch "Zusammen leben" von Bart Somers, 2017 in London von der City Mayors Foun­dation zum "besten Bür­ger­meister der Welt" gewählt.

Und was lese ich total erfreut auf Seite 60???

Die Bedeutung der bau­lichen Auf­wertung von Straßen und öffent­lichen Plätzen wird gewaltig unter­schätzt – es sagt schließlich etwas darüber aus, was der Staat von den Men­schen hält, die dort leben. Deshalb lehnen wir in Mechelen auch soge­nannte robuste, van­da­lissmus­si­chere Mate­rialien ab und ver­zichten etwa darauf, Bänke aus Eisen auf­zu­stellen …

BART SOMERS, ZUSAMMEN LEBEN

Anmerkung: Aber natürlich auch unab­hängig von meinem obigen Lieb­lings­zitat aus diesem Buch ist es aus­ge­sprochen lesenswert, beschreibt es doch auf äußerst anschau­liche Weise, wie viele Mög­lich­keiten es gibt, Kri­mi­na­lität und Terror vor­zu­beugen, ohne den Boden der demo­kra­ti­schen Rechts­staat­lichkeit zu ver­lassen. Die bel­gische Stadt Mechelen ist ein tolles Bei­spiel für die erfolg­reiche Umsetzung des im Werk vor­ge­stellten Kon­zeptes!

Januar 2019

Hier war früher der Link zu einem kleinen Zei­chen­trickfilm zum Tages­ablauf einer Sitzbank! Das Filmchen wurde leider von der Plattform, wo eine Freundin es gefunden hatte, gelöscht!

Die Bild­folge beschrieb auf ent­zü­ckende Weise die Bedeutung von Sitz­bänken für die Men­schen, warum es überall Sitz­bänke geben sollte: Für Alte, für Ver­liebte, für Obdachlose, für Freun­dinnen, für Son­nen­an­beter, für Hungrige, für Müde etc.. Und dann kam in der Bild­folge auch ein Mann vom Rei­ni­gungs­dienst – ja, Fegen muss zwi­schen­durch auch mal sein … aber für die zusätz­liche Lebens­qua­lität lohnt das doch, oder nicht?

Dezember 2018

Meine Vor­schläge für Sitzbänke-​Standorte im Dort­munder Kreuz­viertel, exem­pla­risch im Wesent­lichen für die beiden längst durchs Revier füh­renden, langen Straßen "Neuer Graben" und "Son­nen­straße" erstellt, befinden sich nun zwecks Prüfung in der Stadt­ver­waltung …

Oktober /​ November 2018

Im Oktober nahm das  Projekt "Jeder Straße ihre Sitzbank" endlich wieder Fahrt auf. Was sich getan hat, kannst Du in meinem neuen Blog­beitrag Sitz­bänke für Dortmund lesen …

August 2018:

Fami­li­en­ak­ti­vi­täten und Som­mer­hitze: Das Projekt "Jeder Straße Ihre Sitzbank" macht Pause …

Juni 2018

Bereits während meiner Vor­be­rei­tungen zur Antrag­stellung des Sitz­bank­pro­jektes im Rahmen der Anwoh­ner­fra­ge­stunde des Bezirkes Dortmund Innenstadt-​West habe ich über die Nachbarschafts-​Online-​Plattform den Pira­ten­po­li­tiker Uwe Mar­tin­sch­ledde, Bezirkrat in meinem "Revier", ken­nen­ge­lernt, der mich bereits bei der Erstellung meines Kon­zeptes mit hilf­reichen Rat­schlägen unter­stütze und mir nun auch wei­terhin beim "Vor­an­treiben" der Unter­nehmung zur Seite steht.

Es rührte mich übrigens, also ich online unlängst fol­genden Bericht fand:
Kamal (21): „Er ist wie ein Vater für mich“.

Mai 2018

Im Mai erschien in der deut­schen Ausgabe der Huffpost eben­falls ein Bericht über das Sitzbank-​Projekt. Update Januar 2020: Der Artikel ist online nicht mehr ver­fügbar, weil es die deutsche Huffpost seit Ende März 2019 nicht mehr gibt, aber im PDF – Für jede Straße eine Bank nach­lesbar!

April 2018

in den Ruhr­nach­richten erschien am 10. April ein Bericht über das Projekt.

Für Senioren, die nicht mehr so mobil sind, ist eine Bank nicht nur eine Bank: Sie ist eine Moti­vation dafür, vor die Haustüre zu gehen.

Ruhr­nach­richten, "Jeder Straße ihre Sitzbank"

März 2018

Am 14. März 2018 bat ich, Anwoh­nerin des Dort­munder Stadt­be­zirks Innenstadt-​West, im Rahmen der Ein­woh­ner­fra­ge­stunde um mehr Sitz­bänke im öffent­lichen Raum.

Um meiner Eingabe, die letzt­endlich von den Bez­riks­ver­tretern auch positiv bewertet wurde, Gewicht zu geben, ver­fasste ich dazu ein 4‑seitiges Info­blatt:

Sitz­plätze für ältere Men­schen – Sonne für jederman – Kommunikations­plätze für alle
Eisen­bänke versus Holz­bänke
Stand­ort­bei­spiel Schil­ling­straße
Stand­ort­bei­spiel Weis­bach­straße

2 thoughts on “Jeder Straße ihre Sitzbank

  • Avatar
    14. Januar 2020 at 20:18
    Permalink

    Liebe Marie,

    es ist wirklich toll, dass Du bei diesem Thema am Ball bleibst und trotz der Müh­se­ligkeit nicht auf­gibst.

    Inzwi­schen gehöre ich zu den älteren Men­schen, die aus gesund­heit­lichen Gründen hier und da mal eine Bank benö­tigen, um wieder Kraft zu schöpfen. Ansonsten schaffen sie ihren Weg in die nahe Fuß­gän­gerzone der City nicht.
    Ich weiß gar nicht, wann ich zum letzten Mal in der Stadt war.

    Aber auch ohne gesund­heit­liche Ein­schrän­kungen wäre es schön, wenn man öfter einen Platz zum Aus­ruhen fände. Einen Platz, der auch zur unver­bind­lichen und freund­lichen Kom­mu­ni­kation mit anderen Menschen/​Nachbarn einlädt, die gerade eine kleine Pause machen. Einen Platz für eine kurze Ent­schleu­nigung.

    Als Laie denkt man sich, dass es doch nicht soooo schwer und teuer sein kann, ein paar ein­fache, aber zweck­mäßige Sitz­ge­le­gen­heiten auf­zu­stellen. Die müssen ja keinen Schön­heits­wett­bewerb gewinnen.

    Ob man wohl von der Stadt die Erlaubnis bekommen würde, Bänke zu instal­lieren, die man selbst bezahlt? Ich befürchte, dass unsere Stadt­ver­waltung mit solch posi­tiven Bescheiden völlig über­lastet und über­fordert wäre.

    Danke Marie für Deinen Einsatz für diese Ange­le­genheit. Mach weiter für uns alle.

    Liebe Grüße
    Anna-​Katharina

    Reply
    • Avatar
      14. Januar 2020 at 22:36
      Permalink

      Liebe Anna-​Katharina,

      herz­lichen Dank für Deinen aus­führ­lichen Kom­mentar! Du beschreibst wun­derbar, wie wichtig mehr Sitz­bänke im öffent­lichen Raum sind!

      Was die von mir bei den Bezirks­ver­tretern erbe­tenen Sitz­bänke im öffent­lichen Raum anlangt, kann ich Dir nur ver­si­chern, dass diese Poli­tiker des Stadt­teiles Dortmund Innenstadt-​West völlig unserer Meinung sind und alles daran setzen werden, dass 2020 Nägel mit Köpfen gemacht werden!

      Das bereits im Frühjahr 2018 beschlossene Projekt wurde übrigens mit einer durchaus ansehn­lichen Geld­summe aus­ge­stattet an die Stadt­ver­waltung weiter geleitet. Einer­seits müssen, glaube ich, tat­sächlich mehr Aspekte, als wir als Laien uns das so vor­stellen, beachtet werden, damit Ver­än­de­rungen im Stadtbild rechtlich abge­si­chert sind, ande­rer­seits ist, wie ich gehört habe, die Stadt­ver­waltung bei der Umsetzung anste­hender Pro­jekte leider laufend in Verzug, weil oft akute Ange­le­gen­heiten vor­ge­reiht werden müssen und im Fall Dortmund die Stadt zusätzlich auch durchaus mehr Mit­ar­beiter brauchen könnte.

      Wie Du richtig ver­mutest: Privat gespon­serte Sitz­bänke fänden wohl auch nicht schneller an die Orte unserer Wünsche, Träume und Hoff­nungen!
      Aber ich denke, dass dies dem Projekt keinen Abbruch tut:

      Aus der Novem­ber­sitzung der Bezirks­ver­tretung bin ich mit dem guten Gefühl her­aus­ge­gangen, dass die Idee "Jeder Straße ihre Sitzbank" sich dem­nächst, erst einmal exem­pla­risch im Dort­munder Kreuz­vierte, ver­wirk­lichen wird!

      Alles Liebe
      Marie

      Reply

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